Wegen der Wettsteuer: 5,3 % des Einsatzes gehen an den Staat. Lizenzierte Anbieter holen sich das Geld entweder per Abzug vom Einsatz oder über schlechtere Quoten zurück. Ausländische Anbieter ohne GGL-Lizenz unterliegen dieser deutschen Steuer auf den Einsatz nicht und können daher in der Regel höhere Quoten bieten. Ein Beispiel: Bei 100 € Einsatz und Quote 2,00 bleiben nach Abzug nur 94,70 € im Spiel, die Auszahlung sinkt auf 189,40 € statt 200 €. Vergleichen Sie aber immer das konkrete Spiel, nicht den Eindruck.
Bayern gegen Dortmund. Beide Anbieter zeigen die Quote 2,00 auf einen Auswärtssieg, und doch ist der Zettel nicht gleich. Beim einen steht unten klein „Wettsteuer 5,3 %“. Beim anderen nicht. Dieselbe Quote, andere Auszahlung.
| Beispiel (Quote 2,00) | Einsatz | Steuer | Wirksamer Einsatz | Auszahlung bei Sieg |
|---|---|---|---|---|
| Mit deutscher Wettsteuer (vom Einsatz abgezogen) | 100 € | 5,30 € | 94,70 € | 189,40 € |
| Ohne deutsche Wettsteuer | 100 € | 0 € | 100 € | 200 € |
10,60 € Unterschied bei einer Wette. Wer 40 Mal im Monat 50 € setzt, kommt bei 5,3 % Steuer auf 106 € Steuerlast (nur zur Veranschaulichung, die genaue Rechnung hängt davon ab, wie der Anbieter die Steuer weitergibt).
Jeder Buchmacher baut eine Marge ein (die berühmte Auszahlungsquote). Das gilt unabhängig von der Lizenz. Ohne deutsche Wettsteuer kann ein Anbieter die Marge schmaler halten, muss es aber nicht. Es lohnt sich also, die gleichen Märkte zu vergleichen.
Nüchtern gesagt: Die Steuer-Differenz ist real, ein Freifahrtschein ist sie nicht. Wer dauerhaft verliert, verliert auch bei der besseren Quote.
Zu den Voraussetzungen und Bedingungen im Detail: Bonus-Vergleich. Für den ersten Schritt zum Konto: Anmeldung. Für den Überblick zu Wetten außerhalb der GGL: Startseite.